Archive for the 'fail' Category

Druckerhersteller und die Photoleitereinheit

Letzte Woche funktionierte der Laserdrucker zu Hause nicht mehr korrekt. Der Epson Aculaser C1100 ist zwar schon relativ alt, tat aber bis anhin immer gute Dienste. Dummerweise konnte ich nicht direkt erkennen wo das Problem lag, der Drucker selbst hat nur 2 LEDs und Snow Leopard wollte mir auch keine Details vermitteln. Ein kurzes Update der Druckertreiber wies mich auf das Problem hin: Der Photoleiter ist leer. Was auch immer leer in diesem Kontext bedeuten mag.

Nun gut, bestellen wir halt einen neuen Photoleiter. Die Kosten von knapp CHF 700 hauten mich um, da für diesen Preis ein leiserer Laserdrucker gekauft werden könnte - welcher acuh noch Duplexdruck beherrschen könnte.

Nachdem ich mich ein bisschen schlau gemacht hatte, was der Photoleiter eigentlich macht wurde mir klar, dass dieser gar nicht leer sein kann. Im Gegenteil - der ist eigentlich noch voll funktionstüchtig. Einzig eine kleine versteckte Sicherung wird nach einer gewissen Anzahl von Ausdrucken “gesprengt”. Genau so muss man sich das vorstellen - ein Chip zählt die Anzahl ausdrucke und wenn es genug sind wird mittels kurzer Überspannung der Photoleiter unbrauchbar gemacht.

Nach kurzer Suche habe ich die Sicherung gefunden. Diese war gut versteckt unter zwei Metalllaschen. Die Sicherung habe ich mit Alufolio umwickelt um wieder Kontakt zu schaffen. Resultat: Der Photoleiter ist wieder “voll”. Drucken geht wie vorher.

Dies wieder ein typsches Beispiel in der Serie: Wie stellen Druckerhersteller sicher, dass Kunden immer etwas kaufen.

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pascal on September 22nd 2009 in photoleiter, drucker, fail

Apple Mail mailt PDF als .pdff und DOC als .docc

Schon wollte ich den Macnutzern einen Manipulationfehler ankreiden - doch es kam anders. Documente im PDF oder Word Format (.doc) kamen bei den Empfängern als .pdff resp. .docc an. In den meisten Fällen ist der Empfänger überfordert mit der Anpassung der Endung - das entfernen des überflüssigen Zeichen - nicht zuletzt wegen der Warnung auf Windows.

Meine Dokumente “test.doc” und “test.pdf” wurden jeweils fehlerlos übertragen - daher konnte ich das Problem nicht nachvollziehen. Das Originaldokument des Benutzers brachte jedoch den Fehler immer wieder hervor - ergo musste es an an diesem Dokument liegen. Aus PC Zeiten weiss man, dass Office Produkte mit Umlauten Probleme hatten (jetzt nicht mehr - manchmal ;-) ). Der Filename enthielt dementsprechen nicht US-ASCII Zeichen - sprich Umlaute. Da war der Hund begraben und ich konnte Apple Mail mit dem Dokument “blä blä blä.doc” ein gesendetes Dokument “blä blä blä.dococ” hervorbringen.

Fazit ist, Dokumentnamen ohne Umlaute und Leerschläge zu kreieren - auch wenn unschön. Am Besten auch keine Punkte im Dateinamen - habe ich festgestellt.

Ich finde es schade, dass ein so gutes Produkt wie Apple Mail an scheinbar trivialen Operationen zu beissen hat - aber ich bin überzeugt es wird korrigiert werden. Eine Google Suche nach dem Problem zeigt auf, dass es offenbar schon seit Mai diesen Jahres existiert - hätte ich doch nur früher Google angeworfen, dies hätte meinen Debuggingprozess wesentlich verkürzt.

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pascal on Oktober 23rd 2008 in fail, mail, apple